Essigsäure

Flüchtige Carbonsäure Essigsäurebakterien können Ethanol im Wein in Anwesenheit von Sauerstoff über Acetaldehyd in Essigsäure umwandeln, was mitverantwortlich für eine Reihe von Weinfehlern ist. Der charakteristische Geruch nach Klebstoff (Uhuton) rührt beispielsweise von Essigsäureethylester her, der sich im Wein zusammen mit Ethanol leicht aus der Essigsäure bildet. Direkt macht sich die sehr flüchtige Essigsäure durch einen Essigstich bemerkbar, der vor allem in der Nase leicht wahrzunehmen ist. Der Gehalt an flüchtiger Säure, gemessen als Essigsäure, ist bei Wein gesetzlich begrenzt: Weißwein und Rosé 1,08 g/l, Rotwein 1,2 g/l, Beerenauslese und Eiswein 1,8 g/l und Trockenbeerenauslese 2,1 g/l.PB20130428 

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