Eisen

Schwermetall, im Wein in größeren Mengen unerwünscht Eisen wird von der Rebe aus dem Boden aufgenommen und ist dort indirekt am Aufbau des Chlorophylls beteiligt (eingelagert wird Magnesium), weshalb sich Eisenmangel als sehr blasses Grün der Blätter bemerkbar macht. Eisen kann jedoch auch nachträglich in unverhältnismäßig großen Mengen in den Wein gelangen, nämlich über veraltete Leitungen und Hähne im Keller. Eisen verursacht neben einem unangenehmen Geschmack vor allem charakteristische Trübungen (Schwarzer Bruch), weshalb der Eisengehalt im Wein reduziert werden muss und zwar mittels Blauschönung (siehe dort). Da in den meisten Kellern inzwischen mit Edelstahl gearbeitet wird, kommt dieses heikle Verfahren heute kaum noch zum Tragen. PB20130426 

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