Daube

Leicht gebogenes Holzbrett zum Bau des FasskörpersBesonders geeignet für den Fassbau sind Dauben aus Eichen- oder Kastanienholz. Um die typische Fassform zu erreichen, schneidet der Küfer oder Böttcher zunächst geeignete und abgelagerte Holzbretter auf Länge, schrägt die Kanten ab und fügt sie an einer Seite mit einem Fassreif zusammen. Damit die Bretter zu Fassdauben gebogen werden können, müssen sie über Dampf erhitzt werden (bei Barrique manchmal über offenem Feuer). Dabei werden nach und nach weitere Fassreifen, meist aus Stahl, über den Fasskörper gezogen. Die gebogene Form der Dauben ergibt einen gewölbten Zylinder, eine Form, die das Hantieren bzw. Rollen der Fässer erleichtert. Die Verwendung von Dauben für den Fassbau geht auf die Kelten zurück, die schon damals Ihren Wein darin gelagert haben sollen. PB20130409 

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