Classic

Bezeichnung für gehobenen QbA Die Bezeichnung "Classic" - in gewisser Weise eine kleine Qualitätsstufe über dem normalen QbA - hat (ebenso wie noch eins drüber "Selection") seit dem Jahr 2000 Eingang in das Deutsche Weinrecht gefunden. Als Classic dürfen Qualitätsweine bezeichnet werden, die festgelegte Forderungen jenseits der QbA-Regeln erfüllen. Erzielt werden soll jedenfalls ein "harmonisch-trockener" Geschmacksstil. Um das zu erreichen, darf der Zuckergehalt höchstens den doppelten Wert der Säure erreichen, maximal 15 g/l; eine konkrete Geschmacksangabe ist deshalb nicht nötig (und auch nicht erlaubt). Vorgeschrieben ist die Angabe des Jahrgangs, auf Lagennamen muss hingegen verzichtet werden. Der Mindestalkoholgehalt liegt bei 12 % Vol. (Ausnahme Mosel = 11,5 % Vol.). Die verwendete Rebsorte (nur eine ist erlaubt, außer bei der Württemberger Spezialität Trollinger mit Lemberger) muss gebietstypisch sein; für Württemberg sind folgende Sorten festgelegt: Trollinger, Lemberger, Schwarzriesling, Dornfelder, Spätburgunder, Riesling, Silvaner, Kerner, Grauburgunder.Ob jedoch "Classic" als Bezeichnung für eine Qualitätsstufe im Bewusstsein der Weintrinker einigermaßen angekommen ist, kann bezweifelt werden.PB20130406 

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