Burgund, Bourgogne

Region und berühmtes Weinbaugebiet im mittleren Osten Frankreichs Das Burgund, auf Französisch Bourgogne, ist neben Bordeaux das bekannteste Weinbaugebiet Frankreichs. Es erstreckt sich in fünf Teilregionen von Nord nach Süd: die Côte de Nuits mit so bekannten Orten wie Nuits-Saint-Georges oder Chevrey-Chambertin; die Côte de Beaune mit Puligny-Montrachet oder Meursalt; die Côte Chalonnaise mit Rully oder Buxy; das Mâconnais mit Fuissé oder Vinzelles und das Beaujolais mit Morgon oder Juliénas. Ebenfalls zum Burgund gehört das nordwestlich der Côte d'Or gelegene Chablis und die westlich benachbarte Gegend um Auxerre. Das Burgund verfügt über eine Rebfläche von ca. 23.000 Hektar, woraus rund 125 bis 130 Mio. Liter Wein entstehen. Die Qualitätshierarchie funktioniert etwas anders als im Bordeaux, denn hier sind nicht Châteaux sondern Einzellagen klassifiziert und zwar in der absteigenden Rangfolge Grand Crus, Premier Crus, Villages, Bourgogne. Von den wenigen zugelassenen Rebsorten dominieren Spätburgunder (die berühmten Pinot Noir von der Côte d'Or) und Gamay (die Weine des Beaujolais); bei den Weißweinen ist es Chardonnay (z. B. die Montrachets), bei den einfacheren Weinen Aligoté oder Weißburgunder (Pinot Blanc).((Seite in Arbeit ...))PB20130328 

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