Bundessortenamt

Für die Erteilung von Sortenschutz und Sortenzulassung zuständiges BundesamtAuf der Webseite des Bundessortenamtes heißt es: "Das Sortenschutzrecht schützt das geistige Eigentum an definierten Pflanzensorten und sichert so den Ertrag der züchterischen Arbeit durch Gewährung eines privaten Schutzrechtes." Landwirtschaftliches Saat- und Pflanzgut - zum Beispiel Reben - muss eine Zulassung haben, damit es in Verkehr gebracht werden kann. Geprüft werden dabei vor allem Ertrag, Qualität, Gesundheit und Anbaueigenschaften. Der Sortenschutz ist vergleichbar mit einem Patent, das für eine neugezüchtete Sorte vergeben wird und dient damit dem Fortschritt in der Pflanzenzüchtung. Zentrale Kriterien für die Erteilung des Sortenschutzes sind Unterscheidbarkeit, Homogenität und Beständigkeit der angestellten Sorte. Der Sortenschutz bewirkt, dass nur der Sortenschutzinhaber Vermehrungsmaterial einer geschützten Sorte zu gewerblichen Zwecken in Verkehr bringen darf. Der Schutz besteht über einen Zeitraum von 30 Jahren für Reben. Informationen zu den zugelassenen / geschützten Rebsorten kann man den beschreibenden Sortenlisten des Bundesamtes entnehmen.PB20150329 

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