Blüte

Fortpflanzungsorgan des RebstocksJeder Mensch kennt die Früchte der Reben, saftige Beeren, die in vollen Trauben (botanisch richtig: Rispen) von den Rebzweigen herabhängen. Die einzelnen Blüten hingegen, aus denen die Beeren hervorgehen, sind ziemlich unscheinbar, so dass viele Menschen die kleinen, gelblich-grün bis weiß schimmernden Gebilde an den auch schon gar nicht so leicht zu erkennenden Blütenständen (Gescheine) oft gar nicht als blühend wahrnehmen. Wer, je nach Zeit des Austriebes, etwa Anfang oder Mitte Juni durch eine Rebanlage spaziert (auf einem dafür gedachten Weg!), hat jedoch gute Chancen die kleinen Blüten auszumachen. Die Weinblüten fast aller unserer Keltersorten müssen allerdings gar nicht besonders auffallen, weil sie nicht von Insekten bestäubt werden. Bei den zwittrigen Weinblüten platzen kleine Schutzkappen auf, die die Fruchtknoten in den Staubgefäßen freilegen – die Rebe bestäubt sich dabei selbst.Neben den zwittrigen Blüten gibt es bei Reben auch noch rein männliche und rein weibliche Blüten. Rebsorten mit weiblichen Geschlechtsorganen sind zur Bestäubung auf die Hilfe des Windes, seltener von Insekten angewiesen. PB20150329 

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