Bittermandel-Ton

Weinbehandlungsfehler Der berüchtigte Bittermandelton entsteht aus einer Überdosierung von gelbem Blutlaugensalz bei der Blauschönung, deutlich schmeckbar ist dabei die sehr giftige Blausäure. Dieses früher durchaus übliche Verfahren zur Reduzierung von Schwermetallen im Wein (hauptsächlich Eisen und Kupfer) ist heute jedoch kaum noch nötig, da die Hauptveruracher wie eiserne bzw. kupferne Hähne und Leitungen in den modernen Kellern meist durch Edelstahl oder andere Materialen ersetzt wurden. Wie zuvor schon beim Stichwort "bitter" betont, hat der Bittermandelton nichts mit dem durchaus angenehmen Geschmack nach Mandeln zu tun, wie er gern in Spätburgunder vorkommt. PB20130321 

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