Berghalde

Remstäler Einzellage: Grunbacher BerghaldeHalde wurde früher in der schwäbischen Version des "Oberdeutschen" eine Anhöhe genannt; die Berghalde bezeichnete ihre steilere, die T(h)alhalde die flachere Seite. In Bezug auf Weinbergslagen kann man bei diesem Flurnamen von besonders alten Anlagen ausgehen. Nicht zu verwechseln ist das Wort mit der heute noch verwendeten Bedeutung im Sinne eines aufgeschütteten Abraums aus dem Bergbau, der meist "Bergehalde" heißt. Ein solcher Untergrund wäre im Gegensatz zum Beispiel zur Grunbacher Berghalde im Remstal wenig für den Weinbau geeignet. Die Grunbacher Berghalde auf dem Gebiet von Remshalden ist eine Einzellage, die zur Großlage Korber Kopf gehört. Der dort kultivierte Spätburgunder überzeugt regelmäßig in allen Prädikatstufen. Die schwere lehmige Erde hält gut die Feuchtigkeit, die über so manche Durststrecke für das Reifen der Trauben dringend erforderlich ist, ohne dass die Reben im Wasser stehen.PB20130319 

Zurück