Begrünung

(Gras-)Aussaat in den Gassen zwischen den RebzeilenFür eine Gassenbegrünung - in der Regel mit Gras - spricht eine Reihe von Vorteilen: In Lagen mit einer gewissen Hangneigung wird der Erosion vorgebeugt, die Humusbildung wird angeregt, organische Nährstoffe werden produziert und auch die Wasserkonkurrenz zwischen Rebe und Begrünung sorgt für eine natürliche, wenn auch schwer abschätzbare Ertragsreduzierung, weshalb dieser Effekt nicht nur positiv gesehen wird. Als wesentlicher Vorteil hat sich jedenfalls die bessere Befahrbarkeit der Grasfläche erwiesen, bei gleichzeitiger Reduzierung der Bodenverdichtung, was wiederum dem Sauerstoff- und Wasserhaushalt insgesamt zugutekommt.Welche Pflanzen oder welches Gras genau zum Einsatz kommen, hängt von den Bodenverhältnissen ab. Der Wasser- und Stickstoffhaushalt lässt sich dabei je nach Saat stark beeinflussen. Zur besseren Ausbringung von Dünger wird manchmal nur jede zweite Gasse begrünt. Eine beliebte Alternative ist die Dauerbegrünung, die so heißt, weil sie nicht jedes Jahr neu angelegt werden muss. Im Gegenzug muss, auch um den Wasserhaushalt zu regeln, je nach Niederschlag öfters gemäht werden.PB20130502 

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