Alte Reben

Erlaubte, aber unklare Angabe auf dem Etikett, die aussagt, dass der Wein von älteren Rebstöcken stammtWeinen aus älteren Rebstöcken wird oft eine potenziell höhere Qualität zugesprochen als solchen, die aus jüngeren Rebbeständen stammen. Der Grund ist u. a. ein mit der Zeit reduzierter Fruchtansatz bei gleichzeitig stärker ausgeprägtem Wurzelwerk, was eine Verteilung von mehr Nährstoffen und Zucker auf weniger Beeren bedingt. "Alte Reben" (franz. vieilles vignes) ist also eine Art Qualitätsaussage, die allerdings nicht belegt werden muss - wie alt die Reben für einen solchen Wein sein müssen, damit der Hinweis aufs Etikett darf, ist nämlich nicht geregelt. Unter Winzern wird eine Rebanlage ab einem Alter von mindestens 25 Jahren als "alt" oder "älter" angesehen, manche Quellen nennen 25 Jahre auch als Mindestalter. Der genannte Effekt wird jedoch oft nur bei "wirklich alten" Anlagen deutlich, also solchen, die mindestens 5o Jahre erreicht haben. PB20150320 

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