Weinberge und Rebsorten

Weinberge

Weinberge der Remstalkellerei
Die Weinberge der Remstalkellerei gehören "weinbaupolitisch" zum Bereich Remstal-Stuttgart. Die Weinberge haben hauptsächlich (zu 90 %) schwere Keuper-Verwitterungsböden. Die bekannteste Einzellage ist der Stettener Pulvermächer, der insbesondere für seine Riesling-Prädikatsweine bekannt ist. Insgesamt profitiert das Remstal gegenüber Württemberg von einer etwas höheren Lage über dem Meeresspiegel. Durch die damit etwas verlängerte Reifezeit, die sich in einer im langfristigen Schnitt um zwei Wochen späteren Lese bei einer um etwa 2 °Oechsle höheren Reife manifestiert, werden Weine erzielt, die sich deutlich in Frucht und Struktur hervorheben.
Rebsorten
Die Ertragsrebflächen sind wie folgt bestockt:

Bei den oben genannten Flächen hat sich der Rotweinanteil, also das Leseergebnis, in den letzten Jahren auf etwa 70% gesteigert. Noch in den 90er Jahren war das Remstal eher ein Weißweingebiet. Rebsorten wie Müller-Thurgau, Silvaner, Kerner und zu einem gewissen Grad auch der Riesling sind in den letzten Jahren zurück gegangen, die des Trollingers wurde ausgebaut. Neben dem heute überdurchschnittlich hohen Anteil des Trollingers ist die größte Zweigeltfläche innerhalb Deutschlands (ca. 30 ha) und die zweitgrößte Fläche der besonders im umweltschonenden Anbau interessanten Rebsorte Regent eine Besonderheit im Rebsortenportfolio der Remstalkellerei.

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